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CarbonsäurenOrganische Säuren (oder auch
Carbonsäuren) bestehen aus den drei Elementen Kohlenstoff, Sauerstoff und
Wasserstoff.
Ihre Funktionelle Gruppe (-COOH) wird
Carboxylgruppe (oder Carbonsäuregruppe) genannt.
Organische Säuren leiten den Strom und
reagieren sauer, allerdings nur in verdünnter Form, da ohne Reaktion mit
Wasser keine Ionen vorliegen.
Organische Säuren reagieren mit Wasser
nach folgender Gleichung (Bsp. mit Butansäure):
CH3(CH2)2COOH
+ H2O == CH3(CH2)2COO- +
H3O+
Verdünnte Säuren reagieren mit
unedlen Metallen.
Zuerst werden die Oxonium-Ionen
gebildet:
CH3(CH2)2COOH
+ H2O == CH3(CH2)2COO- +
H3O+
Danach reagieren die Oxonium-Ionen mit dem
unedlen Metall (Bsp. mit Magnesium):
2 H3O+ + Mg ==
Mg2+ + 2H2O + H2
Wenn organische Säuren mit Natronlauge
reagieren, bilden sich Natriumsalze nach folgenden
Gleichungen:
CH3(CH2)2COOH
+ Na+ + OH- ==
CH3(CH2)2COO- + Na+ +
H2O
CH3(CH2)2COO-
+ Na+ ==
CH3(CH2)2COONa
Säuert man diese Salze mit
Schwefelsäure am, erhält man wieder organische
Säuren:
2
CH3(CH2)2COONa + H2SO4 ==
Na2SO4 + 2
CH3(CH2)2COOH
Flüchtige organische Säuren
entweichen dabei als Gas, schwer lösliche Organische Säuren flocken
aus.
Moleküle organischer Säuren bestehen
aus der stark polaren Carboxylgruppe (hydrophil, lipophob) und aus dem unpolaren
Kohlenwasserstoffrest (hydrophob, lipophil).
Je nach Verhältnis der
Van-der-Waals-Kräfte des Rests zu den Wasserstoffbrückenbindungen der
Carboxylgruppe ist eine organische Säure mehr oder weniger gut in Wasser
löslich.
Organische Säuren mit kleinem Rest wie
Methan-, Ethan-, Propan- oder Butansäure sind unbegrenzt in Wasser
löslich. Je größer jedoch der Rest wird, desto weniger ist die
organische Säure in Wasser löslich.
Gleichzeitig verbessert sich aber die
Löslichkeit in lipophilen Lösemitteln.
Die Größe des Rests bestimmt auch
den Aggregatzustand bei Raumtemperatur.
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